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Textbox in FinalWriter

FinalWriter (3 KByte)
FinalWriter: Mit Hilfe der Tabellenfunktion braucht man auch in FinalWriter auf Textboxen nicht ganz verzichten

In Ihrem Test zur Textvearbeitung »FinalWriter 5« bemängeln Sie, daß das Programm keine Textboxen beherrscht. Hier kann man sich jedoch mit einem kleinen Trick behelfen. Wer sagt denn, daß eine Tabelle nicht nur eine Spalte und eine Zeile haben darf? Stellen Sie Anzahl Spalten/Zeilen auf »1« und alle Linien auf »keine«. Wer einen Rahmen haben möchte, stellt »Linie außen« an. Fertig ist eine wunderbare Textbox. Die kann man zwar nicht drehen, doch man hat immerhin einen unabhängigen, frei verschiebbaren und beliebig großen Textteil.

Eike Maybaumtf

Magazin-CD-ROM

Eine Möglichkeit, die SSA-Animationen der Magazin-CD-ROM mit dem OverdriveCD funktionieren zu lassen, ist, das mitgelieferte OverdriveCD-Filesystem durch ein anderes zu ersetzen. Getestet wurde es mit »AmiCDROM« und »AmiCDFS«. Beide Programme sind im Aminet erhältlich.

Löschen Sie zuerst die Datei »CD0« im Verzeichnis »SYS:Devs/DosDrivers/« oder verschieben Sie sie nach »SYS:Storage/DosDrivers/«. Kopieren Sie danach die Datei »CDDev« aus dem Verzeichnis »OverCD:Storage/DosDrivers/« der zum Laufwerk mitgelieferten Diskette »OverCD Disk Vxx.x« ins Verzeichnis SYS:devs/DosDrivers/«. Danach installieren Sie das neue Dateisystem mit Hilfe des zugehörigen Installationsprogramms oder wie in der Dokumentation beschrieben.

Danach ist die Mountlist des Dateisystems anzupassen. Gemeint ist damit die Datei »CD0« im Verzeichnis SYS:Devs/DosDrivers/«. Dazu nutzen Sie einen Texteditor wie beispielsweise »ED«, der zum Betriebssystem des Amiga gehört. Geändert werden muß:

Device = xxx.device # Device = amiquest.device
Unit = x # Unit = 2

Nach einem Neustart des Rechners und Anklicken des Piktogramms »MakeAssign« der Magazin-CD-ROM lassen sich die SSA-Animationen problemlos von der CD abspielen.

Heiko Ettelbrücktf

Mehr Speicher fürs System

Schon öfter wurden Möglichkeiten vorgestellt, das Verzeichnis »ENV:«, das häufig einige 100 KByte RAM belegt, auf Festplatte auszulagern. Dazu wurde an entsprechender Stelle das »Assign ENV:« in der Datei »Startup-Sequence« auf ein Verzeichnis wie beispielsweise »VRAM« der Festplatte umgeleitet. Bei dieser Methode sind die selben Daten jedoch doppelt auf der Festplatte vorhanden. Wer die Funktion »Benutzen« der Einstellungsprogramme entbehren kann, legt »Assign ENV:« direkt aufs Verzeichnis »ENVARC:«, das dem Verzeichnis »SYS:Prefs/EnvArchive/« entspricht. Um das zu realisieren, muß die Datei »Startup-Sequence« entsprechend geändert werden. Die neuen Zeilen wird zwischen »FailAt 21» und »Assign >NIL: T: RAM:T« eingefügt und sieht folgendermaßen aus:.

FailAt 21
Assign ENV: REMOVE
Assign ENV: ENVARC:
C:MakeDir RAM:T RAM:Clipboards
Resident >NIL: C:Assign PURE
Resident >NIL: C:Execute PURE
Assign >NIL: T: RAM:T

Diese Lösung hat noch einen angenehmen Nebeneffekt, der vor allem bei Festplatten mit relativ hoher Zugriffsrate deutlich wird: Der Boot-Vorgang wird erheblich beschleunigt, da nicht die vielen kleinen Voreinstellungsdateien kopiert werden müssen.

Heiko Ettelbrücktf

Sound-Beeinflusser in clariSSA 3.0

Der Sound funktioniert wie ein normaler »Beeinflusser« und ist deshalb auch im »Beeinflusserfenster« zu finden. Es erscheint, wenn der Punkt »Animation/Animationsablauf« aktiviert und danach das vierte Gadget (Hammer mit Fenster) angeklickt wird. Ganz rechts in diesem Fenster liegt der »Sound«. Durch einen Doppelklick darauf wird weitere Hilfe angeboten. Übrigens, diese Hilfe funktioniert auch mit allen anderen Beeinflussern. Der Transformer und der FM-Connector besitzen dazu ein Gadget mit dem Zeichen »?«.

Michael Christoph (proDAD)tf

Raytracing - Den Profis abgeguckt

Raytracing macht großen Spaß. Gleichzeitig kann es aber auch frustrierend sein -- nämlich immer dann, wenn eine Szene nach der Berechnung sehr »künstlich« wirkt oder alle Objekte einer Szene viel zu klein sind.

Hierbei handelt es sich um ein grundlegendes Thema, welches auch das beste Raytracing-Programm nicht automatisch erledigt. Am Computer sind Sie Modellbauer, Regisseur, Beleuchter, Kameramann u.v.m. in einer Person. Die Profis haben alle nur eine dieser Tätigkeiten erlernt (das aber richtig), oder sie haben jahrelange Erfahrung.

Ein Tip lautet daher: Sehen Sie sich viele Werbe- und Spielfilme an!

Wenn Sie gerne Raumschiffe gegeneinander fliegen lassen wollen, schauen Sie beim nächsten Halt von »Raumschiff Enterprise« rein. Interessieren Sie sich mehr für die Inneneinrichtung von Wohnungen, blättern Sie ruhig in einschlägigen Zeitschriften.

Achten Sie hierbei insbesondere, ob der Fotograf tatsächlich alle Gegenstände einer Szene vollständig darstellt. Woher kommt das Licht? Welche Farbgebung wurde verwendet? Sind in irgend einer Ecke des Bildes Schwerpunkte gesetzt?

Kurzum, fragen Sie sich: Wie machen es die Profis? Was kann ich davon verwirklichen? Scheuen Sie sich auch nicht vor dem Nachbearbeiten berechneter Bilder mit einem Malprogramm! Auch die Filmemacher kopieren Laserstrahlen nachträglich in ein Bild.

Bedenken Sie, daß wirkliches Können lange Übung erfordert. Vor allem: Beginnen Sie zuerst mit einfachen Objekten, bevor Sie Ihre erste Weltraumschlacht animieren.

Michael Giebel (MAXON Computer GmbH)tf

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Zuletzt aktualisiert am 15. Septembert 1996